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EUR 130.000,- - das ist die stattliche Summe, die in den beiden vergangenen Runden der Spendenaktion „Tutzing hilft im Mittelmeer“ zusammengekommen und an verschiedene kleine NGOs auf Lesbos und an der türkischen Küste sowie an die Seenotrettung überwiesen werden konnte. 

Mit diesem Geld konnte die Not der Menschen in den Lagern ein wenig gemildert werden, aber es ist noch längst nicht vorbei – im Gegenteil. Durch den entsetzlichen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg auf die Ukraine ist das Leid der Flüchtenden aus anderen Teilen der Welt aus dem Blick geraten. Es sind z.B. Menschen aus Afghanistan, die vor der Talibanherrschaft fliehen oder aus Syrien, dort, wo auch Putin ein Unrechtssystem mit Krieg unterstützt. Nach wie vor sterben Menschen im Mittelmeer, und die neugewählte rechtsgerichtete Regierung in Italien plant, die Häfen für Rettungsschiffe zu schließen. Die notwendige Hilfe wird von vielen tatkräftigen NGOs getragen. NGOs retten Leben, helfen in Flüchtlingslagern und bieten mit ihren Projekten Perspektiven, damit Geflüchtete ein menschenwürdiges Dasein aufbauen können.

 

Daher startet der Ökumenische Unterstützerkreis Tutzing die dritte Runde der Spendenaktion "Tutzing hilft im Mittelmeer".

 

Neben der Seenotrettung und der medizinischen Hilfe liegt der dritte Schwerpunkt auf der praktischen Unterstützung vor Ort in den Lagern auf Lesbos und an der türkischen Küste. Unterstützt werden dort die Organisationen „Lesvos Solidarity“, „Stand by me Lesvos“, „Starfish Foundation“ und „Drei Musketiere“. Neu ist das Projekt "Back to school" von Claus-Peter Reisch. Innerhalb von drei Jahren sollen in den inoffiziellen Camps, in denen insgesamt über 2000 Familien leben, 400 Kinder unterrichtet werden.

 

 

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